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Wir haben einen 48-Stunden Hackathon veranstaltet.
Damit mehr Menschen mit Beeinträchtigungen zu Veranstaltungen gehen können.

Ziel war es digitale Hilfsmittel dafür zu entwickeln.
Die Lösungen sollten open-source sein.
Damit alle sie nutzen können.

So sollen Barrieren abgebaut werden.
Für eine inklusivere Kulturlandschaft.

Der Hackathon fand online statt.
Start war am Freitag, 27.11.20 um 18 Uhr.

Die ersten 30 Teilnehmer*innen, die sich angemeldet hatten, bekamen ein Geschenk.
Das haben wir zu ihnen nach Hause geschickt.

Ein Foto einer Helferin und dem geöffneten Paket, in dem sich eine Piccolo Sekt, After Eight Schokolade, Chips, eine Dose Mate und Red Bull und ein T-Shirt vom Breakathon befindet

FÜR FOLGENDE HERAUSFORDERUNGEN WOLLTEN WIR LÖSUNGEN FINDEN:

Icon Eines Kopfes Von Einem Menschen Und Eines Warndreiecks

Leichte Sprache

Informationen zu Veranstaltungen verständlicher und leichter auffindbar machen.

Icon Mit Einem Offenen Buch In Braille Schrift Auf Das Ein Finger Zeigt

Ticketing

Veranstaltungstickets für Sehbehinderte leichter selbstständig buchbar machen.

Icon Eines Ohrs. Danebem Ein Lautsprecher-Symbol Mit Einem X Vor Der Lautsprefheröffnung

Dolmetschen

Gebärdensprache-Übersetzungen auf Live-Veranstaltungen leichter verfügbar machen.

Icon Mit Zwei Personen, Die Sich High 5 Geben

Begleitung

Es erleichtern Begleitungen zum Besuch von Kulturveranstaltungen zu finden.

Icon Von Einer Schielenden Person Miit Einem Runden, Zusammengeetzten Puzzel Im Vordergrund

Orientierung

Die visuelle Orientierung bei Veranstaltungen vereinheitlichen und vereinfachen.

Digitale Hilfsmittel in 48 Stunden

Entwickler:innen und Designer:innen aus sechs verschiedenen Ländern haben sich zu einem Online-Hackathon zusammengefunden.

In enger Zusammenarbeit haben Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, digitale Hilfsmittel entwickelt. Diese sollen den Zugang zu Kulturveranstaltungen erleichtern.

Für Besucher:innen und Künstler:innen, die ein Handicap haben und für Veranstalter:innen damit ihre Angebote barrierefreier und inklusiver sind.

Diese vier verschiedene Lösungen Lösungen wurden auf den Weg gebracht:

Screenshot KuDiBa Präsentation 1. Slide

Ein Buddy Matching System, dass es Menschen mit Beeinträchtigungen erleichtert eine Begleitung für den Besuch von Kulturveranstaltungen zu finden und es interessierten Freiwilligen ermöglicht sich als potentielle Begleitung zu registrieren. Der Verein „Inklusion muss laut sein“ verfügt bereits über eine Datenbank mit über 3.700 Freiwilligen, die als Begleitung für Menschen mit Beeinträchtigung zur Verfügung stehen. Bisher musste bei jeder Anfrage die komplette Datenbank von einer Person individuell durchsucht werden, um eine geeignete Begleitung zu finden. Durch Wing-Buddy kann dieser Prozess nun, unter Berücksichtigung des Datenschutzes, größtenteils automatisiert werden, in dem anhand von Merkmalen und Bedarfen eine Auswahl an Personen aus der Liste gefiltert und kontaktiert werden kann. Dadurch können mehr Begleitungen schneller ermöglicht werden.

Menschen mit Beeinträchtigungen haben keine Möglichkeit beim Ticketkauf mit anzugeben, dass sie beeinträchtigt sind und daher auf eine Begleitung oder andere Unterstützung vor Ort angewiesen sind. Das stellt Veranstalter:innen vor besondere Herausforderungen, da sie nicht auf diese Besucher:innen vorbereitet sind und meist erst bei der Veranstaltung vor Ort erfahren, welche Bedürfnisse die entsprechenden Personen haben. Die Lösung „TicketFürAlle“ soll es Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglichen ihre Bedarfe in einem barrierefreien Formular einmalig zu erfassen und anonymisiert zu hinterlegen. Durch Zusenden eines simplen Links, der zu einer Webseite führt auf der die entsprechenden Informationen hinterlegt sind, können sie so den Veranstalter:innen bereits beim Ticketkauf darüber informieren.

Damit Veranstaltungsankündigungen möglichst interessant und verlockend klingen sind sie meist in verschachtelten Sätzen formuliert und beinhalten Fremdwörter. Auch Informationen zur Veranstaltung selbst und den Veranstaltungsorten sind fast immer in Standard-Sprache verfasst, also der Sprache, die wir im allgemeinen Sprachgebrauch nutzen. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen können diese Texte nicht lesen oder nur sehr schwer verstehen. Sie sind darauf angewiesen, dass Texte in sogenannter „Leichter Sprache“ angeboten werden. Um einen Text in leichter Sprache zu verfassen bzw. umzuwandeln gibt es Regeln, die dafür beachtet werden müssen. Unter anderem darf kein Satz aus mehr als acht Wörtern bestehen und er darf keine Fremdwörter enthalten. EasyLingo wurde mit dem Ziel entwickelt ein digitales Tool anzubieten, das wie eine Art Übersetzungsprogramm funktioniert. Um das zu ermöglichen hat ein Team aus Entwickler:innen eine Browser Extension entwickelt, das mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erkennen soll wie ein Text in Standard-Sprache so umgebaut werden kann, dass er in „Leichter Sprache“ verstanden werden kann. Dadurch soll es Veranstalter:innen ermöglicht werden Texte, ohne große Umstände, in beiden „Sprachen“ bereitzustellen.

Das KuDIBa Online-Verzeichnis beinhaltet bisher über 130 digitale Hilfsmittel, die heute schon verfügbar sind, um mehr Barrierefreiheit herzustellen. Dieses Verzeichnis soll es Veranstalter:innen, Besucher:innen, Künstler:innen und Entwickler:innen zukünftig erleichtern, sowohl bei der Planung, Ankündigung und Durchführung von Kulturveranstaltungen, als auch auf der Veranstaltung selbst ohne großen organisatorischen und finanziellen Einsatz die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen in den Genuss der Kulturangebote kommen können. Das Verzeichnis ist momentan noch ein GoogleDoc, soll aber möglichst schnell in diese Webseite eingebunden werden. Es wird ständig erweitert.

Alle im Hackathon entstandenen digitalen Hilfsmittel wurden auf Open Source Basis entwickelt. Das bedeutet, dass der Code jedes digitalen Hilfsmittels frei zugänglich ist und somit ständig verändert, verbessert und weiter ausgebaut werden kann.

KuDiBa – Kultur Digital Barrierefrei“ ist eine gemeinsame Initiative von Handiclapped-Kultur Barrierefrei e.V. und MusicTech Germany e.V..

Das Projekt wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen des Förderprogramms Digitale Entwicklung im Kulturbereich gefördert.

GEWINNE, GEWINNE, GEWINNE!

Hackathon-Teilnehmer konnten tolle Preise gewinnen.

Die besten Ergebnisse gewannen 500 Euro.

Die zweitbesten Ergebnisse haben 300 Euro bekommen.

Zusätzlich gab es diese tollen Sachpreise zu gewinnen.

Ein vibrierendes Metronom, Kontakttuner, dB-Meter und Smartwatch in einem Gerät.

Soundbrenner Core. EIn MEtronom Fürs Handgelegnk, Das Aussieht Wie Eine Uhr

Mach Früchte und andere Gegenstände zu einem MIDI-Controller.

Portabler XL-Bluetooth-Speaker (72 W) mit integriertem Hochleistungsakku.

ALutsprecher Mit Teufel Logo

Bluetooth Beschriftungsgerät für Mobilgeräte und den PC

Viereckige Box Aus Plastik Mit Der Man Etiketten Drucken Kann

Wir danken unseren Partnern für diese großartigen Spenden.

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